DIY: Sensory bottles - das kann jeder (jh)

Sensory Bottles aus einfachen Smoothie-Fläschchen.
Sensory Bottles aus einfachen Smoothie-Fläschchen.

Trotz vieler zum Teil recht teuerer Spielzeuge ist für die Kleinen manchmal das Einfachste am Interessantesten: Die Wasserflasche, der Kochlöffel, die Vorratsdosen... alles was Mama und Papa benutzen ist so unglaublich spannend. Warum also nicht Alltagsgegenstände in Spielzeug verwandeln?


Unglaublich einfach selbst gemacht sind die so genannten „sensory bottles“ also Flaschen, welche die Sensorik und damit die Sinne des Kindes ansprechen. Ich persönlich finde, dass sie auch die Motorik unseres Mini-Helden fördern. Zumindest hat er viel Freude daran.

Obwohl sie so leicht zu machen sind, bringen sie im Spiel richtig viel Spaß und bei der Umsetzung selbst sind Eurer Fantasie eigentlich keine Grenzen gesetzt.

Ihr braucht:

  • kleine Flaschen mit Schraubverschluss
  • Inhalt für die Flaschen - z.B. getrocknete Erbsen und Bohnen, Wasser und Glitzer....


Schritt 1: Flaschen kaufen und leeren :) Wir haben hauptsächlich Smoothie-Flaschen aus verschiedenen Geschäften (Discounter, Supermarkt...) benutzt. Diese sind für den Mini-Helden gut zu greifen. Schön finde ich auch, dass die Flaschen nicht alle gleich sind. Einige sind rund und rollen, andere sind eckig, wieder andere haben Rillen usw.

Schritt 2: Etikett abpulen. Klebereste können ganz einfach mit Speiseöl abgerieben werden. Anschließend Flaschen gut spülen und trocknen lassen. Wer möchte, der kann den Verschlussring mit einem scharfen Messer abtrennen, falls dieser zu scharfkantig sein sollte. War bei uns aber nicht nötig.

Schritt 3: Flaschen befüllen. Wir haben zur Zeit die Flaschen mit Geräuschmachern befüllt: getrocknete Sojabohnen und Mais, Nudeln, Müsli...  Grundsätzlich könnt Ihr alles einfüllen, was Ihr möchtet. So kann man bspw. auch Wasser mit Lebensmittelfarbe, Öl mit Glitzer usw. nutzen. Lasst Eurer Kreativität freien Lauf. Die Flaschen lassen sich ganz einfach erneut befüllen.

Schritt 4: Flasche zudrehen und dem Kind anbieten. Wer den Verschluss zusätzlich sichern möchte kann diesen noch abkleben. Das fand ich aber unpraktisch und hab es deshalb gelassen.

Schritt 5:  Spaß haben :) Anfangs hat der Mini-Held die Flaschen kritisch beäugt und dann vorsichtig eine nach der anderen erst hochgehoben, in den Händen gedreht und von allen Seiten betrachtet. Dann hat er die erste leicht geschüttelt - und sich bei dem Geräusch total kaputt gelacht.
Seitdem macht er schööööön viel Krach damit. Oder jeder von uns schüttelt eine Flasche. Oder er krabbelt hinterher. Oder er schlägt sie gegeneinander. Oder er legt sie den Hunden zum Spielen hin und wir müssen dann eingreifen, um die Flaschen vor den eifrigen Hundezähnen zu retten.

Die Flaschen machen einfach Spaß und sind schnell neu befüllt wenns langweilig werden sollte.

Wir wünschen viel Freude beim Nachbasteln und Benutzen.


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Kommentare: 1
  • #1

    Silke K. (Mittwoch, 28 Dezember 2016 16:15)

    Die haben wir bei uns in der Krippe auch. Kommen bei allen Kindern gut an. Und es gibt so viele Sachen, mit denen man Flaschen befüllen kann :-)!