5 Dinge, die das Leben mit Baby erleichtern (sb)

Bei uns ist es ein halbes Jahr her, dass wir Nachwuchs bekommen haben. So sehr ich meinen Zwerg liebe und ihn auch sehr gerne von Anfang an auf dem Arm oder in der Babytrage herumtrage, gibt es Momente, in denen ich Zeit benötige, um Dinge im Haushalt zu erledigen oder weil der Rücken es einfach manchmal nicht mitmacht. Ich möchte heute mit euch teilen, welche Sachen mir das Leben mit unserem kleinen neuen Mitbewohner sehr erleichtern. Sie hören sich recht selbstverständlich an, aber alle hatte ich nicht gleich von Anfang an auf dem Schirm.

 

1.) Auf Beobachtungsposten in der Babywippe

 

Wir haben uns recht früh für die Anschaffung einer Babywippe entschieden. Wir wollten nach ein paar Wochen wieder einmal gemeinsam essen, ohne dass einer von uns dabei das Baby auf dem Schoß hatte und dieses nach dem Essen die ein oder andere dekorative Nudel auf dem Schopf. Hier kam die Wippe wie gerufen. Beim Essen war unser Kleiner ab dem Zeitpunkt in der Wippe dabei. Wir haben eine Wippe ausgesucht, die vorne einen Spielbogen hat. Mittlerweile hat sie ihren festen Platz im Bad gefunden und morgens und abends sitzt der kleine Mann dort, wenn ich mich fertigmache und es macht ihm Freude, alles zu beobachten. Er hat inzwischen herausgefunden, wie er die Wippe selbst dazu bringt, dass er lässig hin und her gewippt wird und einen großen Spaß daran, die beweglichen Gegenstände am Spielbogen zu bewegen. Natürlich ist es wichtig das Kind nicht dauerhaft dort zu parken. Die gängigen Wippen haben eine Gewichts- und Größenbegrenzung. Darauf sollte man beim Kauf achten und auch darauf, dass das Kind rückengerecht sitzt. Für eine gute Wippe sollte man rund 100,- € investieren.

2.) Hinter Gittern - Der Babyknast

 

Ein Laufstall ist von Anfang an bei uns eingezogen und bei unserem Baby sehr beliebt. Wir haben ein lustiges Mobile darüber hängen und der kleine Kerl flippt oft regelrecht aus vor Freude wenn er morgens nach dem Aufstehen und Wickeln in sein Ställchen unters laufende Mobile gelegt wird. Es befinden sich dort viele seiner Spielsachen die mittlerweile zur Begrüßung freudig wiedererkannt und gleich darauf in den Mund gestopft werden. Bezüglich des Laufstalls möchte ich euch ein paar Tipps zum Kauf geben. Achtet hier unbedingt auf Qualität und darauf, dass der Laufstall nicht nur eine dünne Einlegeplatte aus Sperrholz hat und eine schlabberige dünne Stoff-Einlage (was bei den meisten Laufställen leider der Fall ist). Am besten ist, wie beim Bett, ein Lattenrost und eine Laufstallmatraze aus Schaumstoff, damit das Baby gut darin liegt. Nicht zu hart aber auch nicht zu weich- sonst hat es keinen Spaß an seinen Krabbelversuchen. Als Laufstall eignet sich auch ein etwas größeres Babybettchen (z.B. in den Maßen 70x140) Dieses bekommt man oft in Kombination mit einem Lattenrost zu kaufen, den man in der Höhe verstellen kann. Es gibt hierzu die größte Auswahl an guten Matratzen. Das Gute daran ist, ist das Kind aus dem Laufstallalter rausgewachsen, dann habt ihr gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen und direkt ein größeres Bettchen zuhause. Auch hier geht es wieder nicht darum, das Baby ewig im Laufstall zu parken. Aber um das ein oder andere tagsüber im Haushalt zu erledigen, während man es im Blick hat, ist er sehr praktisch. Unser Laufstall steht mitten im Wohnzimmer und der Kleine ist immer mittendrin im Geschehen.

 

3.) Auf dem Hochsitz mit Blick über den Tisch - Der Neugeborenen-Aufsatz

 

Zunächst ein kleiner Sparfuchstipp für alle, die einen Hochstuhl im Auge haben. Wir haben von Freunden einen älteren in die Jahre gekommenen dunkelbraunen Holzhochstuhl der Marke "Tripp Trapp" geschenkt bekommen. Mein Vater hat ihn neu lackiert und zack hatten wir ein wie neu aussehendes Stühlchen, das ansonsten hätte teuer erworben werden müssen. Wir haben das gesparte Geld dann in eine Neugeborenenschale für ebendiesen Stuhl investiert. Unser Kleiner mochte diese Babyschale leider anfangs gar nicht im Gegensatz zur Wippe. Trotzdem haben wir es immer mal wieder versucht, ihn hinein zu legen und ab dem Alter von ca. zwei Monaten gefiel es ihm. Inzwischen hat er hier seinen Stammplatz bei unseren Mahlzeiten und bekommt hier auch seine tägliche Breiration. Ich finde es gut, das Baby daran zu gewöhnen, bei den Mahlzeiten am Tisch dabei zu sein. Einen Hochstuhl für ältere Kinder mit Kissen so auszupolstern, dass auch ein kleines Baby darin sitzen kann ist keine gute Idee und für den kleinen Rücken gar nicht gesund. Daher ist so ein Aufsatz eine lohnende Investition. Man bekommt ihn später auch zu gutem Geld wiederverkauft.

4.) Mit den Hühnern ins Bett gehen - Schlafen, wenn das Baby schläft

 

Ein Tipp einer freundlichen Kinderkrankenschwester war, zu schlafen, wenn das Baby schläft. Tagsüber klappt das bei mir ehrlich gesagt nicht, aber um nicht dem völligen Schlafdefizit anheim zu fallen und zur unangefochtenen Königin der Augenringe gekrönt zu werden gehe ich oft einfach abends zeitgleich mit dem Baby schlafen. In der Regel zwischen acht und neun. Wenn der kleine Herr dann zum ersten Mal aufwacht, oftmals kurz nach Mitternacht, habe ich schon ein paar Stunden Schlaf intus und genug Kraft getankt, um die folgenden nächtlichen Stilllpausen gut wegzustecken und morgens erholt zu sein. Auch wenn ich manchmal nicht gleich einschlafe, genieße ich es, in Ruhe ein wenig zu lesen - dem Ebookreader mit integrierter Leuchte sei Dank und dann recht früh einzuschlummern.

5.) Alle sieben Sachen beieinander haben

 

Beim Füttern habe ich die wichtigsten Dinge immer in Reichweite, denn man weiß nie, ob das Baby nicht nach seinem genüsslichen Mahl eine Schlummereinheit auf Mamas Arm einlegt und wer holt mir dann, was ich so brauche, wenn nicht gerade der Herr des Hauses vor Ort ist? Meine goldene Fütter-Regel lautet daher- legt einen Platz fest, an dem ihr das Baby tagsüber füttert oder stillt und legt euch bereit, was ihr in den nächsten 1-2 Stunden benötigen könntet. Am Anfang schlafen die Mäuse noch viel und es kann immer vorkommen, dass das Baby während des Trinkens satt einschläft. Ich habe immer parat: eine Flasche Wasser, Tee- oder (koffeinfreien) Kaffee, etwas zum Knabbern, Lippenbalsam, ein Buch oder meinen Ebookreader. So schlagt ihr zwei Fliegen mit einer Klappe. Das Baby schläft den Schlaf der Gerechten und ihr habt ein bisschen Zeit für euch.

 

Was verschafft euch ein wenig Erleichterung im Babyalltag und die ein oder andere Verschnaufpause?

Über Kommentare und ergänzende Tipps von euch freue ich mich. 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0