Gesund und fit by Landmuttis (sb) - Teil 1 - An apple a day...Vitalstoffe im Obst

In dieser Kategorie findet ihr ab sofort regelmäßig Tipps für das gesunde Leben als Mami.

 

Eine ausgeglichene Lebensweise steht für mich an hoher Stelle und das bedeutet keinesfalls, auf etwas zu verzichten. Gesund zu leben, heißt zum einen, neben dem Einatmen unserer guten Landluft, eine bewusste Ernährung mit viel Obst und Gemüse und an den Tagen, an denen ich Zeit, habe, genügend Bewegung in den Alltag einzubauen. Da ich durch meinen Beruf den Großteil des Tages sitzend verbringe, muss ich abends oder am Wochenende raus. Egal, bei welchem Wetter. Das war vor dem Baby so, mit dickem Babybauch und nun mit Baby im Kinderwagen ebenso. Besonders samstags und sonntags werden einige Kilometer gelaufen und da bietet unser ländliches Dörfchen mit seinen Feldern rundherum viele Möglichkeiten. Bewegung, insbesondere an der frischen Luft, hat den positiven Nebeneffekt, dass das Stresshormon Cortisol abgebaut wird und auch die Müdigkeit, die uns Muttis in den Babyjahren begleitet, nicht mehr ganz so schlimm erscheint. Da wir uns jetzt wieder auf den Frühling freuen können, ist es länger hell und das lädt auch abends noch dazu ein, eine Runde draußen zu drehen.

 

Gesund und fit durch Vitalstoffe im Obst

 

"An apple a day keeps the doctor away". Der gute alte Spruch ist aktueller denn je. Obst ist  voll von gesunden Vitalstoffen wie Ballaststoffen, Mineralstoffen und Vitamin C. Gerade  in der Schwangerschaft und Stillzeit benötigen wir hiervon jede Menge.

 

Wichtig ist, dass insbesondere in der Schwangerschaft das Obst sehr gut gewaschen sein sollte und im Zweifel sogar geschält. Trotz der heutigen Empfehlung zur Einnahme von Folsäure kann man  in der Schwangerschaft durch den Verzehr von Erdbeeren und Kirschen dazu beitragen, aufs Folsäurekonto einzuzahlen. Auch ein Glas frischgepresster Orangensaft als Vitamin-C-Bombe ist in der Schwangerschaft sehr zu empfehlen. Wer in der Schwangerschaft zu Wadenkrämpfen neigt, der kann dem durch den Verzehr von Bananen, die einen hohen Magnesiumanteil haben, entgegenwirken. Außerdem enthalten Bananen viel Tryptophan, ein Wirkstoff, der im Körper in das Glückshormon Serotonin umgewandelt wird. Da Tryptophan ebenfalls in Milch enthalten ist, mixen wir uns einfach unseren persönlichen Glückscocktail in Form einer leckeren Bananenmilch.

 

In der Stillzeit kann es sein, dass das Baby durch zu viel Fruchtsäure mit einem wunden Po reagiert. Hier sollte dann auf möglichst säurearme Obstsorten umgestiegen werden. Dies sind z.B. Melonen, Birnen, Äpfel oder auch Bananen und Heidelbeeren. 

 

Mit Einführung der Babybeikost ab dem 5. Monat lernen auch die Kleinen nach und nach Obstsorten zunächst in pürierten Form als Mus kennen. Wichtig ist, dass das Obst frisch ist und dass die Früchte reif genug sind. Dabei ist zu beachten, dass einige Obstsorten stuhlauflockernd wirken, wie z.B. Birne  und andere stuhlfestigend sind. Dazu gehört beispielsweise der Apfel. Bis zum 7. Monat sollen grundsätzlich auch alle Obstsorten, die eine essbare Schale haben, geschält werden. Für den Beikostanfang eignen sich säurearme Sorten, wie Birne, Apfel oder auch Banane sehr gut. Nach und nach können dann auch säurehaltigere Früchte, wie Pfirsiche oder Aprikosen und später auch Kiwis püriert werden. Es wird immer geraten, eine Sorte nach der anderen auszuprobieren und zu schauen, wie das Baby die Frucht verträgt.

 

Für alle Obstsorten gilt - je saisonaler desto besser.

 

Im Teil 2.) geht es dann in Kürze um unsere anderen farbenfrohen Freunde - die Gemüsesorten. Hier teile ich mit euch unter anderem ein leckeres Smoothie- Rezept.

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