Beruf: Trageberaterin. “Gut getragen durch die Welt.“

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Das Baby tragen - eigentlich ein ganz natürlicher Vorgang. Doch genau mit dem Thema wird man oftmals nach der Geburt alleine gelassen oder falsch bis gar nicht beraten. Es gibt unzählige Möglichkeiten ein Baby geborgen und nah am Körper zu tragen, und genau das verunsichert viele Mütter so sehr, dass sie das Tragen schließlich nicht einmal mehr ausprobieren. Eine gute Trageberatung kann hier eine große Hilfe und Stütze sein. Wir möchten Euch daher an dieser Stelle Jennifer Wenck und ihren Job als Trageberaterin u.a. in der Eifel vorstellen. Was brachte sie dazu, diesen Beruf zu wählen? Wie sieht die Ausbildung dazu aus? Und was ist ihr Anliegen in diesem Job?

 

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen!

 


Säuglinge und kleine Kinder sicher und zufrieden verwahrt? Da ist die räumliche Nähe zu Mutter, Vater, Oma und Opa wohl in der Regel die beste Wahl. Doch wie erleichternd ist es, wenn die Bezugsperson eines  Säuglings oder Kleinkindes dann noch sagen kann: "Alles kein Problem, ich habe ja beide Hände frei."

Mein Name ist Jennifer Wenck, ich habe zwei Kinder, Lena ist vier und Tom anderthalb Jahre alt und bin zertifizierte Trageberaterin. Als Lena auf die Welt kam, dachte ich erst: "So ein Tragetuch für Kinder, das ist mir viel zu öko." Doch ließ mich die Idee nie los. So wurden youtube-Filme zum Thema Kinder tragen studiert und gemeinsam mit meinem Mann und Lena die ersten Trageversuche im großen Bett über der weichen Matratze ausprobiert. Danach ging es dann sicherheitshalber noch zu einer professionellen und reellen Trageberaterin und meine Leidenschaft wurde geweckt! Die Vorteile überzeugten und seither werden unsere Kinder von mir und meinem Mann, der Omi oder den Tanten meistens im Tuch oder auch einer Tragehilfe am Körper gehalten. Der Kinderwagen dient eher dazu, Sachen wie etwa Einkäufe zu transportieren.

Mich beschäftigte das Thema in den vergangenen Jahren derart, dass ich mich inzwischen zur Trageberaterin ausbilden ließ. Um das Zertifikat zu erlangen, muss ein theoretischer und ein praktischer Teil absolviert werden. Alles läuft online ab, Schüler und Lehrer verbinden sich visuell per Computer, es müssen rund zehn Videos gedreht werden und es wird viel Theorie gepaukt. Der Körperbau von Kindern spielt eine Rolle, die Grundlagen und verschiedenen Möglichkeiten, die es gibt, werden thematisiert. Soll es sich bei der Tragehilfe lieber um ein Tuch, um einen Sling oder eine Tragehilfe handeln, in dem der "Tragling" nah bei seiner Bezugsperson ist? Bei einem Sling handelt es sich um ein Tuch, bei dem ein Metallring bei der Bindung eine Rolle spielt, bei einer Traghilfe funktioniert alles schnell und unkompliziert dankt diverser Schnallen.

Die wichtigste Frage allerdings lautet: Worin fühlt sich das Kind am wohlsten? Die Anhock-Spreizhaltung, in der das Kind im Tuch oder in der Trage verweilt, kommt der Anatomie und der zeitgerechten Entwicklung des oder der Kleinen absolut entgegen. Doch ist eine Tragehilfe nicht korrekt eingestellt von der Größe her, kann sich das Kind sehr schnell unwohl fühlen.

Wer Interesse am Thema hat und eine professionelle Tragehilfe in Anspruch nehmen möchte, kann sich bei mir melden unter 01 77 / 8 76 07 89 oder per E-Mail unter info@trageberatung-gut-umwickelt.de . Weitere 
Infos gibt es auch im Internet unter www.trageberatung-gut-umwickelt.de


Text: Gudrun Klinkhammer im Auftrag von Jennifer Wenck

Fotos: Glorious Pictures


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