Flying Fox-Park Zülpich - dem Elternalltag entfliegen (jm)

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Am Freitag, den 12. April 2019 öffnet der neue Flying Fox-Park Zülpich. Ich durfte bei der offiziellen Presse-Preview das Fliegen und Klettern ausgiebig testen und muss sagen: es macht wahnsinnig viel Spaß!

 

Der Countdown läuft und bald kann jeder dem Stress im Alltag mit bis zu 40 Stundenkilometern "entfliegen".


Diese Facts haben wir bereits vor dem großen Klettertag über die neue Attraktion im Seepark-Zülpich bekommen: Der Flying Fox-Park im Seepark Zülpich ist der größte Seilrutschen- und Kletterpark seiner Art im Städtedreieck Köln-Bonn-Aachen und natürlich die neue Highlight-Attraktion in der Römerstadt. Frei wie ein Vogel über den Wassersportsee fliegen - oder wie ich sage: „dem Alltag entfliegen" - mit bis zu 40 Stundenkilometern.

Zwei unterschiedliche Strecken mit jeweils sechs Ziplines, einer Höhe zwischen fünf und zwölf Metern und einer Gesamtlänge beider Parcours von 815 Metern bieten einen grandiosen Flug- und Kletterspaß für Anfänger und Fortgeschrittene von 10 bis 99 Jahren.

 

Besonders toll für uns Eltern ist, dass der Förderverein Gartenschaupark Zülpich e.V. eine Kinderseilbahn gesponsert hat. Jetzt können nicht nur Mama und Papa fliegen, sondern auch die kleinen "Monster".

 

Los gehts!

Der Wecker klingelt, es ist 6 Uhr. Hurra, heute ist es endlich soweit - ich darf "fliegen".

Jetzt hab ich noch eine Stunde Zeit, um zu duschen und mich fertig zu machen. Doch was ziehe ich an, um gut klettern zu können? Ich hab mich dann gegen eine Jeans und für eine schwarze Leggings und feste Turnschuhe entschieden. Jetzt heißt es noch: Kinder wecken, gemeinsam frühstücken und die Kleinen in den Kindergarten bringen bevor es zum Pressetermin geht.

 

Der Blick nach draußen verheißt allerdings nichts Gutes: Es regnet. Oh nein, ob man die Anlage, die nach Informationen aus der Presseeinladung aus Douglasienholz gebaut wurde überhaupt bei schlechtem Wetter nutzen kann? Ich bin gespannt.

 

Um 10 Uhr es geht los.

Ich schlendere gemütlich vom Parkplatz über das Gelände des Seepark Zülpich in Richtung Flying Fox-Park. Es ist schon Wahnsinn, wie viel hier passiert ist. Innerhalb eines halben Jahres wurde die gesamte Flying Fox-Anlage mit Kletterelementen wie Fischen, Booten und Rettungsreifen erbaut. In der Mitte der Anlage wird sich demnächst ein Strandcafé befinden. So können die Wartenden gemütlich eine kalte Cola trinken oder eine Portion Pommes essen.

Als ich die mehr als 12 Meter hohen Masten vom Flying Fox-Park sehe, denke ich bei mir "es ist zwar hoch, aber das wird bestimmt klasse". Ich freue mich sehr auf den Teil des Parcours, der über direkt den See geht. Und da ich nicht besonders sportlich bin, bin ich echt gespannt, ob meine Kondition für das Klettern reichen wird.

Ich kann von unten schon sehen, dass es zwei unterschiedlich hohe Strecken gibt, deren Start und Ziel am Strand vom Wassersportsee ist.  Der Parcours "Seeblick" ist der untere Parcours mit einer maximalen Höhe von acht Metern und einer Länge von 405 Metern. Dieser eignet sich auch für Kinder ab 10 Jahren.

Der Parcours "Eifelblick" geht hoch auf 12 Meter und ist daher eher für Jugendliche und Erwachsene geeignet. Er bietet eine Gesamtlänge von 410 Metern. Bei beiden Parcours kann man auf eine maximale Geschwindigkeit von 40 Stundenkilometern kommen.

 

Im anschließenden Informationsgespräch wird berichtet, dass jeder Klettergast zuerst den drei Meter hohen und 24 Meter langen Einweisungsparcours bewältigen muss. Danach kann er zwischen den beiden Strecken wählen. Wer nach der ersten Runde Lust auf mehr hat, der kann aber direkt nachbuchen und weiterfliegen.



Jetzt gehts endlich los.Der Regen hat auch endlich aufgehört. Doch auch bei leichtem Regen wäre die Anlage benutzbar, lediglich bei starkem Wind muss aus Sicherheitsgründen geschlossen werden.

 

Jeder Klettergast erhält erst einmal eine kleine Sichheitseinweisung, in der auch das Sicherheitsgeschirr, welches man zum Fliegen braucht angezogen wird. Ich fand das Anziehen zuerst etwas schwierig, habe es aber dann doch durch die Sicherheitskontrolle geschafft und durfte mit rotem Helm ausgestattet endlich auf die Anlage.

 

Besonders gut gefällt mir das "Einklicken" in die Anlage. Im Gegensatz zu anderen Kletterwäldern, in denen mit Karabinern hantiert werden muss, wird hier ein so genannter "Saferoller" benutzt. Einmal in das Seilsystem eingeklinkt rollt die Sicherung immer mit. So bin ich durchgängig im Flying Fox-Park gesichert und muss micht nicht selbständig sichern.

 

Als erstes muss jeder Gast den Einführungsparcours überwinden, um dem Personal zu zeigen, dass er alle Sicherheitshinweise verstanden hat und umsetzen kann. Danach gehts endlich richtig los.

Ich bin schon an dritter Stelle dran. Jetzt, wo ich mir das alles genauer anschaue, denke ich mir dann doch: „Oh je - das sieht ja schon sehr wackelig aus“. Aber was soll’s - jetzt hab ich mich schon ins Geschirr gewagt, dann will ich auch fliegen. Ronny van der Heijden, der Betriebsleiter des Flying Fox-Parks stellt nochmal meinen Gurt passend zur Anlage ein und ab geht‘s über die hölzernen Fische, über die Wackelbrücke bis hin zur ersten Zipline. Jetzt muss ich Spannung auf den Gurt bringen, leicht in die Hocke gehen - und los geht der erste Flug. Ein bisschen "lustig" komme ich mir ja vor, denn man soll in der Luft mitlaufen, um Spannung im Körper zu haben und gut auf das Landepodest zu gelangen. Auch wenn der erste Flug sehr kurz ist macht es schon jetzt richtig Spaß.



Jetzt bin ich durch die Einführung und durch den Übunsparcours durch und darf endlich auf die beiden "richtigen" Parcours. Ich starte mit dem niedrigeren Parcours "Seeblick". Ein Klick und ich bin mit dem Parcours verbunden. Ich muss verschiedene Kletterelemente überwinden, um dann als Belohnung fliegen zu dürfen. Die Höhe merke ich überhaupt nicht, denn ich achte nur auf meinen Weg, den ich überwinden muss um zur nächsten Holzplattform zu gelangen. Was ich nach zwei Kletterelementen auf jeden Fall weiß - ein bisschen sportlicher zu sein könnte nicht schaden. Ich komme zwar schnell und gut voran, jedoch merke ich die Anspannung in meinen Beinen. Das gibt morgen sicher Muskelkater. Jetzt noch durch die "Schiffswanten" und endlich bin ich am Highlight der Tour angekommen: die 126-Meter-Zipline direkt über den Wassersportsee Zülpich. Was soll ich sagen, es ist richtig spitze und ein ganz tolles Bauchgefühl mit soviel Speed übers Wasser zu jagen.

 

Ich will mehr - auf gehts zum "Eifelblick". Es gilt wieder mit Hilfe von Kletternetzen wie dem " Hammock-Net" und Hängebrücken wie "Sneak-Walk" und Wackelelementen wie den Rettungungsringen seinen inneren Schweinehund beim Klettern zu überwinden und dann mit vielen tollen Flügen belohnt zu werden.

 

Mir hat es riesigen Spaß gemacht und ich kann mir gut vorstellen, dass es als Gruppe mit Freunden oder Kollegen sogar noch mehr Vergnügen macht. Denn wenn man sich gegenseitig motivieren, über sich selbst lachen und den Flying Fox-Park Zülpich gemeinsam bewältigen kann, hat man anschließend viel zu erzählen.

Mein Fazit:

Auf zum Seepark Zülpich und hoch in die Luft! Wer nicht fliegen mag, der kann trotzdem einen tollen Tag am See genießen. Gerade wenn man mit Kindern unterwegs ist hat man viele Spielmöglichkeiten und die neue Kinderseilbahn als Attraktionen.

 

Die Preise und Öffnungszeiten findet Ihr auf der offiziellen Webseite des Seepark Zülpich.

 

Mein Tipp: bucht direkt beide Parcours zum Sparpreis! Wer den ersten Parcours bewältigt hat, der will sofort weiter auf den nächsten. Und die Höhe vergisst man sowieso.

 

Also -  ab Freitag, 12. April 2019 gehts los und ein Besuch lohnt sich. Hierzu eignen sich die Osterferien besonders, denn da kann man jeden Tag von 11- 19 Uhr fliegen. Außerhalb der Ferien ist der Flying Fox-Park Zülpich an den Wochenenden von Freitag bis Sonntag sowie an Feiertagen geöffnet.

 

Wir wünschen Euch richtig viel Spaß und einen tollen Flug "raus aus dem Alltag".


Autorin: Landmutti Jennifer Mertens

Fotos: Seepark Zülpich/ Jennifer Held

 

Dieser Beitrag enthält Werbung für den Flying Fox-Park Zülpich. Die Nutzung des Parcours war während der Presseview für Landmutti Jennifer Mertens kostenfrei.

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