Wie werde ich bloß den Nuki los? (jm)

Tipps zur Schnullerentwöhnung.
Tipps zur Schnullerentwöhnung.

Es gibt Schnuller in vielen Farben und Formen: Die, die nachts leuchten, welche, die für die Zähne gut sein sollen oder einfach die mit den tollen Motiven. Wichtig ist aber irgendwann: Wie bekomme ich meinem Zwerg das Ding denn jetzt nun abgenommen, ohne dass er Tage und Wochen weint? Womöglich gar nicht zur Ruhe findet in der Nacht?

 

Ich habe da zwei Ideen wie ich und meine Schwägerin es mit unseren bald 3 Jahre alten Jungs es gemacht haben.

Die Schnullerfee :

Alle Nukis werden unter das Kopfkissen oder neben das Bett gelegt, damit die Schnullerfee die Nukis holen kann. Wenn Mini-Monster schläft, können Mama oder Papa die Nukis holen und entsorgen. Die Schnullerfee bringt natürlich auch ein tolles Geschenk mit als Dankeschön, so ist der Abschied nicht ganz so hart. Da Kinder ja neugierig sind könnten sie fragen was die Schnullerfee mit so vielen Nukis will. Einfach sagen, sie bringt die den ganz kleinen Babys.

 

Spielsachen bezahlen mit dem Nuki:

Ich habe unserem Sohn gesagt, wenn er neue Autos möchte könnten wir die mit den Nukis bezahlen. Wir haben alle in eine Tupperdose gepackt und wir sind ins Spielzeuggeschäft gefahren. Dort durfte er sich aussuchen was er gerne haben wollte. (Ist bei uns ein Minidumper geworden). Dann sind wir zur Kasse und er hat die Nukis zum Bezahlen abgegeben. Ich hatte vorher an der Kasse Bescheid gegeben und die haben da toll mitgespielt.  Es hat echt prima geklappt. Er hat nur einmal nach dem Nuki gefragt und wusste dann aber, dass er sie ja abgegeben hat.

 

Es gibt bestimmt noch viele schöne Möglichkeit den Nuki abzuschaffen.  Diese gerne in die Kommentare schreiben und uns teilhaben lassen. 

 


Autorin: Landmutti Jennifer Mertens

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Gesund und fit by Landmuttis (sb) - Teil 3 - Overnight Oats oder die guten alten Haferflocken

Haferflocken erfahren gerade wieder ein großes Comeback. In Form von Overnight Oats postet jeder Blogger, der etwas auf sich hält, sein Bild der gesunden Flöckchen, die über Nacht in Milch eingeweicht wurden. Auch vor den Landmuttis macht dieser Trend natürlich nicht halt. Denn bei uns in der "Pampa" ;-) kennt man das Ganze noch als guten alten Haferbrei.  Bei unseren angelsächsischen Nachbarn auch als Porridge bekannt. Als Kind kochte die Oma ganz klassisch die Haferflocken mit Wasser oder Milch und einer Prise Salz und Zucker auf. Ein schönes warmes Essen, das an kalten Tagen die kindliche Seele gewärmt hat.

 

Haferflocken erfahren zurecht ein Comeback. Aufgrund ihrer super Nährstoffverteilung liefern sie viele gute Zutaten, wie Mineralien  und Vitaminen. Obwohl Haferflocken eine hohe Nährstoffdichte - also Kalorien - aufweisen, enthalten sie dennoch gute komplexe Kohlenhydrate und sättigen lange und anhaltend. Die in ihnen enthaltenen Vitamine sorgen für schöne Haare und Nägel.

 

In der Schwangerschaft steuern sie dazu bei, dass Sodbrennen reduziert wird. Besonders als kleiner Nachtisch wirken 1-2 Esslöffel Haferflocken aufgeweicht in Wasser oder Milch wahre Wunder. In der Stillzeit sorgen sie für eine gute Milchbildung - denn sie steuern Kalzium bei. Und auch mit Beikosteinführung und Einführung des Abendbreis nach dem 6. Monat gibt es für die Kleinen den klassischen Haferbrei aus der zwartschmelzenden Haferflocken- Variante. Schmelzflocken sind optimal, da sie sich gut in Flüssigkeit auflösen lassen.

 

Heute haben wir für euch eine einfache, aber leckere Rezeptidee, bei der sich die Haferflocken, die Nacht im Kühlschrank um die Ohren schlagen und wir uns morgens damit ohne schlechtes Gewissen den Bauch voll.

 

Rezepidee: Banana Overnight Oats by Landmuttis

 

Zutaten:

  • 4-6 Esslöffel Haferflocken
  • 150 ml fettarme Milch
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL ungesüßtes (Roh-) Kakaopulver
  • 1/2 TL Zucker, Honig oder Agavendicksaft - im Rezeptbeispiel wurde Kokosblütenzucker verwendet, der nach Karamell schmeckt
  • 1 Banane

 

  • Landmutti-Tipp: ihr könnt ihr auch das Overnight Spice-Gewürz von Just Spices nehmen (www.justspices.de). Dieses enthält bereits Kakao, Zimt und zusätzlich Kokosflocken.

 

Vor dem Zubettgehen:

 

  • Gebt die Haferflocken mit der Milch, dem Zimt, dem Kakao und dem Zucker in ein Schälchen und deckt es mit einem Teller ab. Dann ab in den Kühlschrank damit zur Nachtruhe.

 

 

Nach dem Aufstehen:

  • Bevor ihr in die Dusche hopst, nehmt das Schälchen aus dem Kühlschrank, damit es beim Verzehr nicht mehr ganz so kalt ist.

 

  • Nach 20 Minuten gebt ihr die Banane hinzu - zerdrückt oder geschnitten.

 

Gut verrühren und guten Appetit !!

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Rezept: Leckeren Geburtstagskuchen selbst backen. (jm)

Rezept für den Boden:
*4 Eier

*250 g Zucker

*200 ml Öl
*200 ml Milch

* 300g Mehl

*2 EL Kakaopulver

* 1 Pck Backpulver

Eine 26 er Spring Form fetten. Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Eier und Zucker schaumig schlagen. Öl und Milch langsam hinzufügen und unterrühren. Das Mehl mit Kakao und Backpulver mischen und unter die Masse rühren. Den Teig in die Form geben und ca. 45 Minuten backen.

Für die Buttercreme:
*1 Liter Vanille Pudding gekocht und ausgekühlt
*500 g Butter
Im Wechsel Butter und Pudding in eine Schüssel geben und ständig zu einer glatten Masse rühren.

 

Jetzt den Kuchenboden 2x durchschneiden.

Die untere Hälfte mit Marmelade nach Wahl bestreichen, anschließend Creme und dann den oberen Kuchenboden darauf schichten.

 

Jetzt den gesamten Kuchen dünn mit der Creme einstreichen.

Ein Wunschmotiv mit einem Zahnstocher in der Creme vorzeichen.

Ich habe eine Kitty genommen und die Creme mit Lebensmittelfarbe in verschiedenen Farben eingefärbt. Dann habe ich die farbige Creme eine Sterntülle gegeben und das Motiv nachgespritzt.

Fertig und guten Appetit!

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Gesund und fit by Landmuttis (sb) - Teil 2 - Jede Menge junges Gemüse

"Fleisch ist mein Gemüse" ! Diese Lebenseinstellung ist als junge Mutter nicht so ideal, denn damit der Nachwuchs später gerne an einem Möhrchen knabbert und auch den Spinat nicht verschmäht, kann man von Anfang an mit gutem Beispiel voran gehen. Angeblich wirkt sich bereits in der Schwangerschaft aus, was die Kleinen später gerne essen. Also her mit dem jungen Gemüse. Es wird drauflos geputzt, geschnippelt,  gedünstet oder gleich alles in den Mixer geworfen.

 

In der Schwangerschaft  wird eine Menge von mindestens 200g Gemüse am Tag empfohlen. Und  wie beim Obst gilt hier- Gemüse ist voll von gesunden Nährstoffen und ein prima Ballaststofflieferant.

 

Jede Menge Gemüse ist auch in der Stillzeit  besonders wichtig. Folsäure, Vitamin C und auch Carotin wird ebenso wie Magnesium und Kalium in der Stillzeit für die optimale Nährstoffversorgung benötigt und all dies ist in Gemüse enthalten.

 

Mit der Beikosteinführung nach dem 4. Lebensmonat spielt das Gemüse ebenfalls eine Hauptrolle. Gestartet wird meist mit einem Gemüse-Brei. Der dann in Kürze zu einem Gemüse-Fleisch-Brei erweitert wird. Möhren sind zum Starten ideal, da die Babies ihren süßlichen Geschmack mögen. Aber auch Kürbis oder Pastinaken eignen sich gut für den Anfang. Ab dem Alter von einem Lebensjahr darf dann einmal quer durch den Gemüsegarten alles angeboten werden. Vorher sind Hülsenfrüchte, wie z.B.  Linsen, Bohnen und Erbsen noch nicht zu empfehlen, da das Baby dadurch zu starke Blähungen bekommen könnte. Auch beim Stillen sollte dies bedacht werden.

 

Rezeptidee für die volle Nährstoff-Ration:

 

Grüner Landmutti Smoothie

 

Zutaten:

  • 1 halbe Möhre
  • 1 halber Apfel
  • 1 Stückchen Sellerie
  • 1 halbe Salatgurke
  • 1 Handvoll Blattspinat
  • 0,1 l Kokoswasser
  • 1 TL Weizengraspulver (z.B. von Lebepur)
  • Salz, Pfeffer

  

  • Die Möhre und die Gurke schälen und in kleine Stücke schneiden.
  • Sellerie und Apfel waschen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden.
  • Den Spinat waschen.

 

 

  • Alle Zutaten werden in den Mixer gegeben und auf höchster Stufe ca. eine halbe Minute verrührt.
  • Nach Belieben eine Prise Salz und Pfeffer hinzugeben.
  • In ein Glas gießen und genießen.

 

  • Zum Wohl !!

 

 

 

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Pflege von sehr trockener Babyhaut - 7 praktische Tipps für streichelzarte Haut. (jh)

Der Mini-Held kam ohne Käseschmiere zur Welt und wurde wenige Stunden nach der Geburt schon von den Krankenhaus-Hebammen an einigen Körperstellen eingeölt. Denn hier hatten sich bereits Risse in der Haut gebildet. Schnell war also klar: Die Haut des Mini-Helden ist sehr empfindlich. Mit Hilfe unserer lieben Hebamme, unserer Kinderärztin, selbst betroffenen Eltern und eigenem Probieren haben wir die extrem trockene Haut unseres Sohnes mittlerweile im Griff. Vielleicht hilft Euch ja auch der eine oder andere Tipp.

 

Unsere Erfahrungswerte mit verschiedenen Produkten und Hausmitteln möchte ich an dieser Stelle einmal aufzählen. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen, der ebenfalls einen Zwerg mit trockener Haut zuhause hat.

 

Mittlerweile ist der Mini-Held zehn Monate alt. Wir konnten sozusagen über die Monate hinweg dabei zusehen, wie seine Haut immer “robuster“ wurde. Das hat mich wirklich sehr erleichtert. Aber auch ich bin mit der Zeit immer gelassener bei der Hautpflege des Mini-Helden geworden. Als ich damals am ersten Lebenstag des Mini-Helden die tiefen Hautrisse an den Füßen gesehen habe, hats mir die Tränen in die Augen getrieben. Da hatten die Mama-Hormone mich noch voll im Griff. 

An Babys Haut gehört nur warmes Wasser und kein Pflegeprodukt - wie oft habe ich das gehört. Und wie oft hatte ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich meinen Zwerg eingecremt oder -geölt habe. Aber die schönen Reden halfen der trockenen Haut des Mini-Helden wahrlich nicht weiter. Denn bei blutig eingerissenen Hautfalten, schuppiger Haut im Gesicht, Krüsseln hinter den Ohren usw war wirklich Handlungsbedarf nötig. 

 

Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass dies keine medizinische Beratung ist sondern ein Bericht, in dem ich Pflegemöglichkeiten aufzeige, die wir selbst durchführen. Solltet Ihr Euch in der Babypflege unsicher sein, dann wendet Euch an Eure Hebamme oder den Kinderarzt. Die verwendeten Produkte sind keine Sponsoring-Produkte sondern tatsächlich in Gebrauch. Daher sieht das eine oder andere natürlich nicht mehr neu aus.

 


Sahne oder Milch und Öl als Badezusatz machen Babys Haut zart.
Sahne oder Milch und Öl als Badezusatz machen Babys Haut zart.

Das Baden: Um die Haut nicht auszutrocknen baden wir den Mini-Helden nur einmal pro Woche. Wir verwenden keinen gekauften Badezusatz, sondern nach Möglichkeit Sahne und Öl, zum Beispiel Sonnenblumen-  oder Olivenöl. Das ist ein Tipp unserer Hebamme gewesen und ich stehe nach wie vor total drauf. Statt Sahne geht auch Milch, wer stillt kann sogar Muttermilch verwenden. Die Haut ist anschließend wunderbar weich, einfach traumhaft. Passt allerdings auf, dass Ihr nicht zuviel Öl ins warme Wasser gießt, sonst wird das Baden eine eher flutschige Angelegenheit. Ein bis zwei Esslöffel sind ausreichend.

Das Waschen: Jeden Tag wird der Mini-Held kurz gewaschen, bzw feucht abgewischt. Anfangs haben wir das noch mit warmem Wasser gemacht. Aber er mochte weder Baby-Waschlappen, noch Einmal-Waschlappen, noch die großen Baby-Wattepads dafür auf der Haut haben. Das gab ein riesiges Gebrüll. Wir haben einiges ausprobiert, um ihn zu waschen, aber das Gebrüll blieb. Bis ich in meiner Verzweiflung zu den Penaten Waschlappen "Von Kopf bis Fuß" griff. Soll man ja nicht. Feuchttücher sind böse böse. Aber ich konnte den Zwerg auch nicht eine ganze Woche ohne Waschen lassen. Und siehe da: Das Wasch-Gebrüll war mit den feuchten Waschlappen sofort beendet. Die Tücher sind mehr als doppelt so groß wie normale Feuchttücher, deutlich stärker sind sie auch. Damit lässt sich der Mini-Held bis heute gerne waschen. Und zum Glück hat uns Schwiegermutter gleich einen Jahresvorrat im Großhandel besorgt. Ihr bekommt die Tücher aber auch für ca. 75 Cent in der Drogerie.

Wickeln mit Öl und Wattepads ist gut für Babys trockene Haut.
Wickeln mit Öl und Wattepads ist gut für Babys trockene Haut.

Das Wickeln: Wir wickeln mit Öl. Das ist eigentlich einem Missverständnis zu verdanken. Meine Hebamme meinte, ich solle wegen Zwergis trockener Haut doch mal Öl in das Wickelwasser tun. Ich hab verstanden, ich solle Öl zum Wickeln benutzen. Dieses Missverständnis hat dazu geführt, dass die Popo-Haut des Mini-Helden seit dem Tag an weich und zart war. 

Als Öl haben wir anfangs gutes Olivenöl benutzt. Doch ich hatte es einfach satt, dass mein Baby dauernd nach Salat roch. Nach der Studie verschiedener Testberichte wie etwa Ökotest habe ich schließlich zu den Ölen von Hipp und Bübchen gegriffen. Hipp verwendet Mandelöl, sodass es leicht süßlich duftet. Bübchen verwendet Sonnenblumenöl, sodass der Duft eher dezent ist. Da mir beide Düfte gefallen haben und der Mini-Held beide Produkte gut verträgt, habe ich sie kurzerhand zusammen gekippt. Hierfür nehme ich einen Seifenspender aus der Drogerie für 3 Euro. So kann ich das Öl prima dosieren und muss nicht mit verschiedenen Flaschen hantieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass man den Seifenspender mit einer Hand bedienen kann. Sehr nützlich, wenn man die andere Hand braucht um das Wickeltischtoben abzusichern.

Für Babys Gesichtshaut verwenden wir die Weleda-Creme.
Für Babys Gesichtshaut verwenden wir die Weleda-Creme.

Die Gesichtspflege: Es ist mir sehr lange sehr schwer gefallen dem Mini-Helden Pflegeprodukte ins Gesicht zu schmieren. Erst als ich gesehen habe, dass es tatsächlich hilft hat das schlechte Gewissen langsam Ruhe gegeben. Der Mini-Held hatte sehr trockene Gesichtshaut, die sich vor allem an den Augenbrauen und hinter den Ohren geschuppt hat. Empfehlen kann ich hier die Calendula Gesichtscreme von Weleda für Babys. Diese verträgt der Mini-Held am besten. Und seit wir diese benutzen sind auch die vom Sabber geröteten Stellen am Kinn verschwunden. Diese traten vermehrt beim Zahnen auf, weil da der Sabber beim Mini-Helden schier unaufhörlich läuft. Wer also auch solche Hautirritationen beim Zahnen beobachtet, dem kann ich die Creme ebenfalls empfehlen. Einzig den Geruch mag ich persönlich nicht, aber das ist Geschmacksache. Wer nicht gleich die große Tube mit 50ml für etwa 4 Euro kaufen möchte, der kann in den meisten Drogerien auch erstmal eine kleine 10ml Tube erwerben und testen. Eine solche Mini-Tube haben wir für unterwegs in der Wickeltasche dabei, damit man nicht immer die großen Tuben einpacken muss.

Links der MAM Air, rechts der normale MAM-Schnuller.
Links der MAM Air, rechts der normale MAM-Schnuller.

Der Schnuller: Der Mini-Held möchte seit dem Abstillen zum Einschlafen einen Schnuller haben. Aber auch wenn er zahnt schnullert er gerne. Er bevorzugt die MAM-Schnuller, andere Marken spuckt er aus. Den für uns perfekten Schnuller hat mein Mann aus Versehen entdeckt. Er sollte aus der Drogerie ein Paar neue Schnuller von MAM mitbringen. Statt der normalen hat er allerdings die MAM Air eingepackt. Sie sehen ein wenig aus, als sei das Schild nochmal mittig ausgestanzt. Jedenfalls haben sie keine so große Schildfläche. Da sie den gleichen Schnuller wie die normalen haben, haben wir sie einfach ausprobiert. Und sie sind für den Mini-Helden perfekt. Wir haben festgestellt, dass die zuvor sonst durch den Speichel gerötete Haut um den Mund während des Zahnens keine Druckstellen aufweist und auch die Rötungen treten kaum noch auf. Der MAM Air scheint Juniors Haut durch den speziellen Schild deutlich weniger zu belasten als der normale Schnuller.

Kamillebad und Mirfulan helfen bei wundem Babypopo.
Kamillebad und Mirfulan helfen bei wundem Babypopo.

Wundpflege: Bisher war der Mini-Held zum Glück nur einmal richtig wund. Hier hat der Pflegetipp einer ganz lieben Arbeitskollegin sehr gut geholfen: Kamillentee zum Abtupfen und anschließend die Mirfulan-Creme benutzen. Die Kamille habe ich in der Apotheke gekauft und anschließend wie einen starken Tee zubereitet. Nach dem Abkühlen habe ich beim nächsten Wickeln den Babypopo sanft damit abgetupft. Danach habe ich einen dünnen Film Mirfulan gecremt. Schon nach zwei Anwendungen sah der Popo wesentlich besser aus und am nächsten Tag war der Spuk vorbei. Mirfulan ist apothekenpflichtig und enthält als Wirkstoff Zink. Auch wenn die Creme mit knapp 6 Euro auf 50 Gramm nicht grad ein Schnäppchen ist, würde ich sie jederzeit wieder kaufen und kann sie wirklich empfehlen. 

Rechts die frühere Version der parfümfreien Lotion von Penaten, links die neue.
Rechts die frühere Version der parfümfreien Lotion von Penaten, links die neue.

Das Eincremen: Ich muss gestehen, dass wir den Mini-Helden die ersten Wochen gar nicht eingecremt haben, da ich Angst hatte, dass die empfindliche Babyhaut das nicht verträgt. Daher haben wir die trockenen Körperstellen, wie etwa die Hautfalten an Armen, Beinen und Füßen bei Bedarf leicht mit Öl eingerieben. Im Krankenhaus haben die Schwestern dazu das Babyöl von Weleda benutzt. Da wir noch ein Pröbchen davon zuhause hatten, haben wir das Öl zunächst weiter verwendet. Aber mir hat das Ergebnis einfach nicht zugesagt, mir waren die Hautstellen damit immer noch zu trocken. Also haben wir wie zum Wickeln und Baden das normale Olivenöl verwendet. Und siehe da, der Knirps bekam schöne weiche Haut davon. 

Mittlerweile cremen wir den Mini-Helden bei Bedarf mit der Ultra Sensitive Lotion von Penaten ein. Sie war ein Geschenk meiner Schwiegermutter, sodass wir sie schon im Haus hatten. Zuerst habe ich die Lotion an mir selbst ausprobiert, bevor ich beim Mini-Helden damit eine kleine Stelle eingecremt habe. Da er sie wirklich ausgezeichnet verträgt, sind wir dabei geblieben. 

In den ganzen Monaten haben wir immer versucht, so wenig wie möglich mit unterschiedlichen Produkten herum zu probieren, um die Haut des Mini-Helden nicht noch mehr zu irritieren. Nach wie vor benutzen wir nur soviel Pflegeprodukte wie nötig, wobei die Haut nicht mehr so empfindlich ist wie kurz nach der Geburt. 

 

Habt Ihr vielleicht noch Pflegetipps für Babys Haut? Gibt es Produkte, die Ihr weiterempfehlen könnt? Dann schreibt uns einen Kommentar, wir freuen uns auf Eure Erfahrungswerte!

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Gesund und fit by Landmuttis (sb) - Teil 1 - An apple a day...Vitalstoffe im Obst

In dieser Kategorie findet ihr ab sofort regelmäßig Tipps für das gesunde Leben als Mami.

 

Eine ausgeglichene Lebensweise steht für mich an hoher Stelle und das bedeutet keinesfalls, auf etwas zu verzichten. Gesund zu leben, heißt zum einen, neben dem Einatmen unserer guten Landluft, eine bewusste Ernährung mit viel Obst und Gemüse und an den Tagen, an denen ich Zeit, habe, genügend Bewegung in den Alltag einzubauen. Da ich durch meinen Beruf den Großteil des Tages sitzend verbringe, muss ich abends oder am Wochenende raus. Egal, bei welchem Wetter. Das war vor dem Baby so, mit dickem Babybauch und nun mit Baby im Kinderwagen ebenso. Besonders samstags und sonntags werden einige Kilometer gelaufen und da bietet unser ländliches Dörfchen mit seinen Feldern rundherum viele Möglichkeiten. Bewegung, insbesondere an der frischen Luft, hat den positiven Nebeneffekt, dass das Stresshormon Cortisol abgebaut wird und auch die Müdigkeit, die uns Muttis in den Babyjahren begleitet, nicht mehr ganz so schlimm erscheint. Da wir uns jetzt wieder auf den Frühling freuen können, ist es länger hell und das lädt auch abends noch dazu ein, eine Runde draußen zu drehen.

 

Gesund und fit durch Vitalstoffe im Obst

 

"An apple a day keeps the doctor away". Der gute alte Spruch ist aktueller denn je. Obst ist  voll von gesunden Vitalstoffen wie Ballaststoffen, Mineralstoffen und Vitamin C. Gerade  in der Schwangerschaft und Stillzeit benötigen wir hiervon jede Menge.

 

Wichtig ist, dass insbesondere in der Schwangerschaft das Obst sehr gut gewaschen sein sollte und im Zweifel sogar geschält. Trotz der heutigen Empfehlung zur Einnahme von Folsäure kann man  in der Schwangerschaft durch den Verzehr von Erdbeeren und Kirschen dazu beitragen, aufs Folsäurekonto einzuzahlen. Auch ein Glas frischgepresster Orangensaft als Vitamin-C-Bombe ist in der Schwangerschaft sehr zu empfehlen. Wer in der Schwangerschaft zu Wadenkrämpfen neigt, der kann dem durch den Verzehr von Bananen, die einen hohen Magnesiumanteil haben, entgegenwirken. Außerdem enthalten Bananen viel Tryptophan, ein Wirkstoff, der im Körper in das Glückshormon Serotonin umgewandelt wird. Da Tryptophan ebenfalls in Milch enthalten ist, mixen wir uns einfach unseren persönlichen Glückscocktail in Form einer leckeren Bananenmilch.

 

In der Stillzeit kann es sein, dass das Baby durch zu viel Fruchtsäure mit einem wunden Po reagiert. Hier sollte dann auf möglichst säurearme Obstsorten umgestiegen werden. Dies sind z.B. Melonen, Birnen, Äpfel oder auch Bananen und Heidelbeeren. 

 

Mit Einführung der Babybeikost ab dem 5. Monat lernen auch die Kleinen nach und nach Obstsorten zunächst in pürierten Form als Mus kennen. Wichtig ist, dass das Obst frisch ist und dass die Früchte reif genug sind. Dabei ist zu beachten, dass einige Obstsorten stuhlauflockernd wirken, wie z.B. Birne  und andere stuhlfestigend sind. Dazu gehört beispielsweise der Apfel. Bis zum 7. Monat sollen grundsätzlich auch alle Obstsorten, die eine essbare Schale haben, geschält werden. Für den Beikostanfang eignen sich säurearme Sorten, wie Birne, Apfel oder auch Banane sehr gut. Nach und nach können dann auch säurehaltigere Früchte, wie Pfirsiche oder Aprikosen und später auch Kiwis püriert werden. Es wird immer geraten, eine Sorte nach der anderen auszuprobieren und zu schauen, wie das Baby die Frucht verträgt.

 

Für alle Obstsorten gilt - je saisonaler desto besser.

 

Im Teil 2.) geht es dann in Kürze um unsere anderen farbenfrohen Freunde - die Gemüsesorten. Hier teile ich mit euch unter anderem ein leckeres Smoothie- Rezept.

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Keine Chance für Karius und Baktus - Gesunde Zähne von Anfang an (sb)

Karius und Baktus - die zwei Figürchen mit der zu Berge stehenden Frisur sind mir noch aus meiner Kindheit in den 80ern bestens bekannt. Waren sie doch abschreckendes Beispiel dafür, was passieren kann, wenn wir als Kinder zu viel süßes Zeug naschten und uns hinterher nicht die Zähne putzten. Mit vollem Eifer richteten sich die beiden ihre Behausung in unserem Gebiss ein, ein fröhliches Liedchen auf den Lippen, bewaffnet mit Hammer und Meißel. AUA!! Damit ich bei meinem Baby mit bestem Beispiel vorangehen kann, sobald sich die ersten Beisserchen zeigen, habe ich mich einmal bei einer Expertin schlau gemacht. Als ich die Einladung zum Zahnpflegeseminar von Brigitte Godizart, der Expertin für Zahnprophylaxe erhielt, dachte ich zunächst: "Ein Zahnpflegeseminar? Brauche ich so etwas überhaupt? Ich kann meine Zähne putzen, also werde ich das wohl auch bei meinem Sohn hinbekommen." Im Seminar wurde ich jedoch eines Besseren belehrt, dass es eine ganze Menge zu beachten gibt.

Quellen © Godizart
Quellen © Godizart

Zahnpflege in der Schwangerschaft

 

Besucher des Seminars waren sowohl Schwangere als auch Mütter von Kindern aller Altersklassen. Zunächst ging Frau Godizart auf die Zahnpflege in der Schwangerschaft ein, die einen wichtigen Bestandteil der  gesundheitlichen vorgeburtlichen Vorsorge ausmacht. Durch die bessere Durchblutung des Zahnfleisches in der Schwangerschaft, können unter anderem Probleme wie Zahnfleischbluten auftreten. Es wird daher eine softe, plane Zahnbürste empfohlen sowie eine Zahnpflege, die hier unterstützt. Mindestens zweimal- einmal im ersten Trimenon und einmal im letzten wird in der Schwangerschaft empfohlen, zur Zahnkontrolle- und Prophylaxeberatung zu gehen. Die Hauptbehandlung der Zahnarzt- und Prophylaxebehandlung sollte in der Zeit von der 13. – 28.Woche erfolgen. Zu einer guten Prophylaxe gehört eine ausführliche Anamnese und eine schonende Behandlung, inklusive einer professionelle Mundhygieneberatung mit praktischen Übungen und entsprechenden Hilfsmitteln. Auf „Airpolish mit groben Salz“ soll verzichtet werden, alternativ gibt es hierzu das Airpolish mit Glycinpulver, welches abbaubar ist. Zur häuslichen Umsetzung der Mundpflege bitte 2x täglich die Zahnsaumpflege betreiben und 1x täglich die Interdentalraumpflege mit Stix / und oder Zahnseide. Wer diesen Rat befolgt, hat gute Chancen, gesund zu bleiben. 

Quellen: © MAM Oral Care Rabbit ; TePe; elmex
Quellen: © MAM Oral Care Rabbit ; TePe; elmex

Die richtige Zahnpflege für die Kleinen

 

Wie oft muss geputzt werden?

 

Wenn sich nach (in der Regel) 6-8 Monaten die ersten Milchfronzähnchen zeigen, sollen diese 1-2 Mal täglich jeweils eine Minute geputzt werden. Mit Durchbruch des ersten Backenzahnes,

muss zweimal täglich geputzt werden, da sich in den Backenzähnen mehr Verästelungen (Fissuren) befinden, in denen sich Bakterien festsetzen können. Sind alle 20 Zähne im Milchgebiss vorhanden, sollte mindestens 2 Mal am Tag geputzt werden.

  

Welche Bürste benutze ich wann?

 

Einige Mütter fangen schon vor Durchbruch der ersten Zähnchen damit an, dem Baby mit einem speziellen Fingerling (z.B. von MAM; s. Foto) das Zahnfleisch sanft zu massieren. Es kann sein, ist aber ist nicht genau bewiesen, dass dies den Durchbruch weniger schmerzhaft macht. In jedem Fall aber führt man den Zwerg so auf spielerische Weise an die Zahnpflege heran. Auf dem Foto übernimmt diese Aufgabe das Häschen. Für die ersten Zähne kann der Fingerling zum Säubern benutzt werden, sobald sich aber immer mehr Zähne im Kiefer breitmachen, ist der Griff zur Zahnbürste Pflicht. Für die kleinsten soll diese ganz weiche Borsten haben und auf keinen Fall soll man das Kind unbeaufsichtigt damit spielen lassen, da es sich die Bürste ansonsten zu tief in den Hals stecken könnte. Einige Firmen wie MAM https://www.mambaby.com/de/ bieten spezielle Babyzahnbürsten mir einem Abstandshalter an. Dann darf das Baby auch mal selber ran und nichts kann passieren. Für das Alter von 3-6 Jahren gibt es schon etwas größere Zahnbürsten und mit fortschreitendem Alter kann eine normale Handzahnbürste mit sensitiv Borsten verwendet werden. Wer gerne eine elektrische Zahnbürste für sein älteres Kind verwenden möchte, der hat auf dem Markt ebenfalls eine gute Auswahl. Auch hier ist es wichtig, dem Kind die richtige Putztechnik zu vermitteln und dennoch nachzukontrollieren und bis zum 10. Lebensjahr im besten Fall nachzuputzen. 

 

Wie viel Zahnpasta wird benötigt?

 

Im ersten und zweiten Lebensjahr wird 1 Erbse Kinderzahnpasta pro Tag benötigt. Also entspricht dies einer halben pro Putz-Session. Im zweiten und dritten Lebensjahr werden 2 Erbsen pro Tag benötigt und vom dritten bis sechsten Lebensjahr 3 Erbsen pro Tag. Die Zahnpasta darf bis zum 6. Lebensjahr nur 500 ppm Fluorid enthalten.  

Quellen © Godizart
Quellen © Godizart

Wie lange soll ich meinem Kind beim Putzen helfen?

 

Kinder können ihre Zähne erst dann selbstständig und ordentlich putzen, wenn ihre Hand so beweglich ist, dass sie mit der Zahnbürste auch die hintersten Zähne mühelos erreichen. Bis zum Alter von ca. 8-10 Jahren müssen Mama und Papa daher das Putzen übernehmen oder zumindest kontrollieren und nachputzen.

 

Welche Rolle spielt Fluorid?

 

Ging man in jüngster Vergangenheit noch davon aus, dass es wichtig war, bereits Neugeborene Fluorid in Form von Tabletten zu verabreichen, gehen die neuesten Empfehlungen in eine andere Richtung. Um auf den Zahnschmelz wirken zu können, muss Fluorid einige Zeit im Mund bleiben. Daher gehen die Empfehlungen dorthin, besser ab dem ersten Zahn eine fluoridhaltige Zahnpasta zu verwenden. Folgende Dosierungen sind wichtig: bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr soll mit einer Kinderzahnpasta mit 500 ppm Fluoridgehalt geputzt werden und danach eine Junior- oder Erwachsenenzahnpasta mit einem Gehalt von 1.000 -1450 ppm verwendet werden.

 

Wie kann Xylitol Karies verhindern?

 

Ist nach einer Mahlzeit mal keine Bürste zur Hand, so gilt der Zuckeraustauschstoff Xylitol als Mittel der Wahl, um schädliche Säuren im Mund zu neutralisieren. Xylitol vermindert die Plaquebildung und der regelmäßige Verzehr senkt die Anzahl der Streptokokken im Speichel deutlich. Darüber hinaus können sich weniger schädliche Bakterien am Zahnschmelz ablagern. Kein Spaß für unsere hämmernden Freunde Karius und Baktus. Xylitol gibt es in Form von Kaugummi oder Bonbons. Es wird also erst ab einem Alter empfohlen, an dem sich Kindern daran nicht mehr verschlucken können. Vorsicht ist dennoch geboten- ein übermäßiger Verzehr kann abführend wirken. 

Fazit

 

Das Zahnpflegeseminar war richtig klasse, informativ und hat meine Erwartungen übertroffen. Darüber hinaus gab es jede Menge Pröbchen, so dass ich am Abend zuhause mal wieder richtig Lust hatte, auch etwas für meine Zähne zu tun und mich akribischer als sonst deren Pflege widmete. Noch erwarte ich gespannt das Aufblitzen des ersten Babyzähnchens in Juniors Mund und dann bin ich bestens gewappnet für das, was kommt. Falls ihr euch auch zum Thema informieren möchtet, kann ich die Zahnprophylaxe-Expertin Brigitte Godizart besten Gewissens weiterempfehlen. Auf Ihrer Webseite erhaltet ihr nähere Infos: http://www.godizart.de.

 

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